Warum Sinoskop?

Ein kurzer Blick zurück. Die erste industrielle Revolution begann gegen Mitte des 18. Jahrhunderts, die wirtschaftlichen Großgewichte jener Zeit: Indien und China.

Die modernen Industriegesellschaften entstanden jedoch nicht in Peking oder Delhi, sondern in London, Paris, Essen.

Der damit verbundene technische Fortschritt ermöglichte Westeuropa und den USA den Aufstieg an die Weltspitze, von wo aus sich die Geschicke der Welt gemäß der eigenen Interessen gestalten ließen.

Spätestens zu Beginn des 21. Jhdts. verschiebt sich die Tektonik der Macht spürbar…

“Amerika zuerst”  “China Traum”  “Altes Europa”

Die Erde dreht sich heute zwar nicht schneller, dafür verändern sich unsere Lebenswelten umso mehr auf rasante Art und radikale Weise.

Wir leben mitten in einer neuen, “vierten” industriellen Revolution und einer “Heißzeit.”

Die Volksrepublik China nimmt in beiden Bereichen eine Vorreiterrolle ein, mal als Partner, mal als Konkurrent.

Wird das 21. Jahrhundert ein chinesisches?

Und wenn dem so sein sollte, wie und was bedeutet das für uns und die Welt wie wir sie kennen?

Vieles davon liegt noch verschwommen in einer ungewissen Zukunft vor uns.

Manches wiederum lässt sich bereits klar erkennen oder wird durch den Blick in die Vergangenheit offenbar.

Darum Sinoskop!

Sinoskop widmet sich einer Vielzahl von Themen, die sich mit dem (Wieder-)Aufstieg des Reichs der Mitte und damit verbundenen Entwicklungen, Chancen wie Herausforderungen, beschäftigen.

Dieser Blog möchte zu einem besseren China-Verständnis beitragen. Besucher finden hier einen ausgewählten Überblick zu Themen aus Politik, Wirtschaft, Umwelt und Kultur.

Hintergrundinformationen, Analysen, Kommentare, Medienfilter der deutsch-, englisch- und chinesischsprachigen Berichterstattung.

Verständlich, kritisch, ausgewogen, ohne Anspruch auf Vollständigkeit.

Wer macht Sinoskop?

Matthias Meyer – Hallo! Ich bin unabhängiger China- und Politikwissenschaftler.

Mit China beschäftige ich mich seit über einem Jahrzehnt, mit einem lachendem und einem weinendem Auge.

Studium an der School of Oriental and African Studies in London (BA, MA) und in Peking an der Beijing Normal University.

2006 bertrat ich in Hongkong erstmals asiatischen Boden und habe seither über zwei Jahre in der Volksrepublik gelebt. Während zahlreicher Reisen in und um das Reich der Mitte durfte ich Land und Leute in und über “Greater China” hinaus hautnah erfahren und erleben. Weitere Langzeitaufenthalte und Lebenszeit in West- und Osteuropa sowie in Asien, bevorzugt ohne dabei in ein Flugzeug oder einem Pkw zu steigen.

Als weltreisender Zeitzeuge und wandernder Sprachmittler bin ich etwa so jung wie Chinas Reform- und Öffnungspolitik.

Viel Vergnügen mit Sinoskop und

Danke für den Besuch!

P.S.: Sinoskop ist ein unabhängiges, nicht-kommerzielles Projekt. Deshalb wird nur ein Mindestmaß an Besucherdaten verarbeitet und auf den Einsatz großer Datenkraken-Tools, oder das Sammeln von Geodaten, etc., verzichtet.