{"id":8152,"date":"2025-11-01T10:24:40","date_gmt":"2025-11-01T09:24:40","guid":{"rendered":"https:\/\/www.sinoskop.de\/blog\/?p=8152"},"modified":"2025-11-02T22:10:52","modified_gmt":"2025-11-02T21:10:52","slug":"tibet-in-china","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.sinoskop.de\/blog\/tibet-in-china\/","title":{"rendered":"Tibet in China (#145)"},"content":{"rendered":"<blockquote><p>Dank dieser Befreiung hat Tibet in den 70 Jahren danach einen epochalen Wandel vom Feudalismus zum Sozialismus, von der Isolation zur \u00d6ffnung und von der \u00f6konomischen R\u00fcckst\u00e4ndigkeit zu einer modernen Gesellschaft durchlaufen.<\/p><\/blockquote>\n<p style=\"text-align: right;\">Wu Ken, chinesischer Botschafter a.D., 2021<\/p>\n<blockquote><p>Die Heiligen Ritualwege werden zu orientalischen Jahrm\u00e4rkten, auf denen H\u00e4ndler mit Touristen Gesch\u00e4fte machen wollen. Aus Bauern werden Andenkenverk\u00e4ufer, aus Hirten Hotelboys, aus Landarbeiterinnen Zimmerm\u00e4dchen oder in letzter Zeit verst\u00e4rkt Prostituierte. In abgelegenen Gebieten sind Energieknappheit und Umweltzerst\u00f6rung Folgen des Tourismus.<\/p><\/blockquote>\n<p style=\"text-align: right;\">Oliver F\u00fclling, Reisef\u00fchrer-Autor Tibet<\/p>\n<p><!--more--><\/p>\n<p style=\"text-align: center;\"><a href=\"#1\"><strong>Tibet in China<\/strong><\/a><\/p>\n<p style=\"text-align: center;\"><a href=\"#2\"><strong>Die chinesiche Sicht: offizielle \u201eTatsachen \u00fcber Tibet&#8220;<\/strong><\/a><\/p>\n<p style=\"text-align: center;\"><a href=\"#3\"><strong>Kritik an Chinas Tibet-Politik nur, um Chinas Image zu beschmutzen<\/strong><\/a><\/p>\n<h2 id=\"1\">Tibet in China<\/h2>\n<p>Die Zitate veranschaulichen zwei unterschiedliche Perspektiven auf Tibet. W\u00e4hrend ersteres die Vorz\u00fcge und die Notwendigkeit von &#8222;Entwicklung&#8220; betont, beschreibt letzteres Schattenseiten des vermeintlichen Fortschritts. W\u00e4hrend der chinesische Staat von friedlicher Befreiung spricht, beklagen andere Unterdr\u00fcckung und Unfreiheit. Diese grundverschiedenen Ans\u00e4tze zum Status Tibets und dem Alltag der Tibeterinnen und Tibeter sind Gegenstand dieses Textes.<\/p>\n<h3 class=\"western\">Sinisierung in Tibet \u4e2d\u56fd\u5316<\/h3>\n<p class=\"entry-title\">Wie bereits im ersten Teil erw\u00e4hnt, lauten die vier wichtigsten Ziele der in China regierenden Kommunistischen Partei (KP) in Tibet &#8222;Stabilit\u00e4t, Entwicklung, Umweltschutz und [die] Verst\u00e4rkung des Grenzgebietsaufbaus&#8220;. Zur Erreichung dieser Ziele forciert die Zentralregierung die Sinisierung der Tibeter, sowie aller 55 innerhalb der Grenzen der Volksrepublik lebenden ethnischen Minderheiten.<\/p>\n<blockquote class=\"wp-embedded-content\" data-secret=\"K6FQVG9bk1\"><p><a href=\"https:\/\/www.sinoskop.de\/blog\/china-tibet\/\">China und Tibet (#142)<\/a><\/p><\/blockquote>\n<p><iframe loading=\"lazy\" class=\"wp-embedded-content\" sandbox=\"allow-scripts\" security=\"restricted\" style=\"position: absolute; visibility: hidden;\" title=\"&#8222;China und Tibet (#142)&#8220; &#8212; China Blog Sinoskop\" src=\"https:\/\/www.sinoskop.de\/blog\/china-tibet\/embed\/#?secret=Bi3Vuq7MHH#?secret=K6FQVG9bk1\" data-secret=\"K6FQVG9bk1\" width=\"500\" height=\"282\" frameborder=\"0\" marginwidth=\"0\" marginheight=\"0\" scrolling=\"no\"><\/iframe><\/p>\n<p>Im Rahmen dieses \u201eNation-Building\u201c unternehmen Partei und Staat gro\u00dfe Anstrengungen, um die Tibeterinnen und Tibeter in die chinesische Nation zu integrieren. Die Ziele der KP lauten seit Jahrzehnten gleich: die Nation muss gest\u00e4rkt, unterentwickelte und r\u00fcckst\u00e4ndige Landesteile m\u00fcssen entwickelt werden.<\/p>\n<p>Im Parteijargon wird die Minderheitenpolitik der KP dem &#8222;Aufbau der Gemeinschaft der chinesischen Nation&#8220; untergeordnet. Die obersten Ziele sind ein starker Staat (\u5f3a\u56fd) und die Wiedergeburt der chinesischen Nation (\u4e2d\u534e\u6c11\u65cf\u4f1f\u5927\u590d\u5174) durch eine Modernisierung chinesischer Art (\u4e2d\u56fd\u73b0\u4ee3\u5316).<\/p>\n<h3 id=\"2\"><strong>Die chinesiche Sicht: offizielle \u201eTatsachen \u00fcber Tibet\u201c\u00a0<\/strong><\/h3>\n<p>Die Kommunistische Partei betreibt bekanntlich eine ganz eigene Art der Geschichtsschreibung, die unter anderem durch Umdeutungen und Auslassungen auff\u00e4llt. Dieses offizielle Partei-Narrativ soll den Eindruck einer jahrtausendealten Zivilisation, beziehungsweise Nation, mit einer durchg\u00e4ngigen Kultur vermitteln; friedlich, harmonisch, einzigartig.<\/p>\n<p>Teil dieses Narrativs sind 20 Wei\u00dfb\u00fccher zur Tibet-Politik, in denen die eigene, die \u201ekorrekte\u201c Sicht verbreitet wird. Im j\u00fcngsten dieser Wei\u00dfb\u00fccher (2025) wurde das Wort Tibet durch Xizang ersetzt, genau wie dies in Chinas fremdsprachigen Staatsmedien seit einigen Jahren l\u00e4ngst der Fall ist.<\/p>\n<p>Offiziell soll nunmehr ausschlie\u00dflich von \u201eXizang\u201c oder &#8222;Chinas Xizang&#8220; die Rede sein, um keinerlei Zweifel aufkommen zulassen, dass es sich hier um einen &#8222;untrennbaren integralen Bestandteil&#8220; der Volksrepublik handelt. Ein Beispiel f\u00fcr Sprachgebrauch bzw. -verbot als Machtinstrument eines Zentralstaats.<\/p>\n<p>Im M\u00e4rz 2021, als Tibet noch Tibet genannt werden durfte, ver\u00f6ffentlichte die chinesische Botschaft in Deutschland eine Sonderausgabe des hauseigenen Newsletters. Auf 18 Seiten werden mit zehn \u201eTatsachen \u00fcber Tibet\u201c die vermeintlichen \u201eFakten\u201c den mutma\u00dflichen \u201eMythen\u201c gegen\u00fcbergestellt.<\/p>\n<p>Anhand dieser \u201eTatsachen\u201c werden entgegengesetzte und scheinbar unvereinbare Standpunkte und Positionen zwischen dem chinesischen Staat auf der einen, und der Volksgruppe der Tibeter und deren Unterst\u00fctzer auf der anderen Seite, verglichen. Dieser Beitrag konzentriert sich dabei nur auf ausgew\u00e4hlte Punkte, ohne einen Anspruch auf Vollst\u00e4ndigkeit zu erheben.<\/p>\n<p>Tatsache 1:<\/p>\n<h3>Tibet ist seit dem 13. Jahrhundert \u201eein integraler Bestandteil\u201c Chinas<\/h3>\n<p>In der Newsletter-Sonderausgabe der chinesischen Botschaft wird gleich eingangs festgestellt, dass beim Thema Tibet wie bei \u201ekaum einem anderen Thema\u201c viel \u201eUnwissenheit, Desinformation und verdeckte politische Interessen\u201c im Spiel seien.<\/p>\n<p>Tibet sei seit dem 13. Jahrhundert \u201eein integraler Bestandteil\u201c Chinas, hei\u00dft es im Vorwort. Schon allein deshalb k\u00f6nne es sich 1951 \u00fcberhaupt nicht um einen Einmarsch der Volksbefreiungsarmee gehandelt haben, sondern um eine &#8222;Befreiung&#8220;.<\/p>\n<blockquote><p>Seit der Yuan-Dynastie (13. Jh.) wird Tibet von der Zentralregierung aus verwaltet und ist ein Teil von China.<\/p><\/blockquote>\n<p>Diese &#8222;erste Tatsache \u00fcber Tibet&#8220; werde im Westen &#8222;gerne \u00fcbersehen&#8220;. Hier stellt sich jedoch die Frage, von welchem China ist die Rede?<\/p>\n<p>Denn im Laufe der jahrtausendealten und wechselhaften Geschichte Chinas und der chinesischen Zivilisation war das Reich der Mitte mal gr\u00f6\u00dfer, mal kleiner, war geeint wie geteilt.<\/p>\n<p>Das heutige Gebiet der 1949 gegr\u00fcndeten Volksrepublik China ist der Nachfolgestaat der von Krieg und B\u00fcrgerkrieg gepr\u00e4gten Republik China (1912-1949). Diese widerum folgte auf die Qing-Dynastie (1648-1911).<\/p>\n<p>Die F\u00fchrung der KP bezieht sich heute auf das imperiale Erbe der Qing, erhebt dementsprechend territoriale Anspr\u00fcche und st\u00f6\u00dft damit auf Unmut in der Nachbarschaft. Die zahlreichen Grenzstreitigkeiten mit nahezu allen Nachbarstaaten, der Verlauf der chinesischen Hoheitsgew\u00e4sser, wie Fragen zum Status der Inselrepublik Taiwan oder Tibets sind prominente Beispiele.<\/p>\n<h3>Mongolen und Mandschu &#8211; China unter Fremdherrschaft<\/h3>\n<p>Die Kaiser und die Elite der Qing waren keine Han-Chinesen, sondern ein Steppenvolk aus der Mandschurei im Nordosten der heutigen Volksrepublik. Unter der Fremdherrschaft dieser Barbaren sollte das chinesische Kaiserreich seine historisch gr\u00f6\u00dfte territoriale Ausdehnung erreichen. Die Randgebiete im Westen und Nordwesten (z.B. Tibet, Xinjiang, Mongolei) wurden unter den Qing Teile des kaiserlichen Hoheitsgebiets.<\/p>\n<p>Im besagten 13. Jahrhundert war China ein zerstrittenes Reich. Im sp\u00e4ten 13. Jahrhundert waren ebenfalls keine Han-Chinesen an der Macht, sondern das chinesische Kaiserreich wurde St\u00fcck f\u00fcr St\u00fcck von einem weiteren Steppenvolk regiert: den Mongolen. Kublai Khan, ein Enkel Chinggis Khans, einte das zerstrittene Reich und begr\u00fcndete die mongolische Yuan-Dynastie (1279-1368).<\/p>\n<p>Schon vor der Herrschaft Kublai Khans begannen in der ersten H\u00e4lfte des 13. Jahrhunderts die ersten Milit\u00e4rexpeditionen des mongolischen Khanats nach Tibet. In Folge wurde Tibet in das mongolische Weltreich eingegliedert.<\/p>\n<p>Eine bis heute erhalten gebliebene Folge der Eroberung und Eingliederung Tibets in das Khanat ist die Ausbreitung der Religion. Das damals geschlossene B\u00fcndnis zwischen mongolischen Herrschern und der geistlichen Elite Tibets war ein m\u00e4chtiges und sollte Jahrhunderte \u00fcberdauern.<\/p>\n<p>In der Mongolei spielte der tibetanische Buddhismus bis ins fr\u00fche 20. Jahrhundert eine einflussreiche Rolle. Mit dem Ende der Sowjetherrschaft &#8211; gekennzeichnet von Religionsverboten und ideologisch motivierter Gewalt, Zerst\u00f6rungen, Verfolgungen und Morden &#8211; praktizieren seit 1990 viele Menschen in der Mongolei wieder ihre Religionsfreiheit. Anders als in der Volksrepublik w\u00e4chst dort der Einfluss der Lamas und der Institutionen des tibetischen Buddhismus.<\/p>\n<h3>Ende des Kaiserreichs &#8211; Tibeter erkl\u00e4ren sich f\u00fcr unabh\u00e4ngig<\/h3>\n<p>Tibet stand also &#8211; wie ganz China &#8211; im 13. Jahrhundert unter der Herrschaft der Mongolen. Zur Aufnahme diplomatischer Beziehungen zwischen dem chinesischen Kaiserreich und Tibet kam es w\u00e4hrend der auf die Yuan folgende Ming-Dynastie (1368-1648).<\/p>\n<p>Diese Beziehungen m\u00fcssten \u201eim Kontext der traditionellen chinesischen Politik interpretiert werden\u201c und bedeuteten \u201ekeinesfalls eine chinesische Oberherrschaft in Tibet\u201c. Vielmehr wurden sie von China \u201estets als Tributbeziehungen definiert\u201c, schreibt Kollmar-Paulenz.<\/p>\n<blockquote><p>Diese Art von Beziehungen, die die betroffenen V\u00f6lker oft als reine Handelsbeziehungen auffa\u00dften, wurde bis zum Ende der Qing-Dynastie 1911 gepflegt.[]<\/p><\/blockquote>\n<p>Erst im sp\u00e4ten 18. Jahrhundert wurde Tibet unter der Herrschaft der Mandschu annektiert und Teil des Qing-Reichs. Mit dem Ende der Qing endete auch das jahrtausendealte Herrschaftssystem des Kaiserreichs.<\/p>\n<p>Bis dahin galt Tibet stets als &#8222;Rand-&#8220; bzw. &#8222;Au\u00dfengebiet&#8220;. Erst mit der Ausrufung der Republik China 1912 sollte es kein angeschlossenes Volk der Au\u00dfengebiete mehr sein, sondern ein \u201eintegraler Teil der chinesischen Republik\u201c werden.<\/p>\n<p>Tibeter (und Mongolen) hatten jedoch nach dem Ende der aus ihrer Sicht &#8222;Fremdherrschaft&#8220; andere Vorstellungen. Beide sehnten sich nach Souver\u00e4nit\u00e4t und erkl\u00e4rten sich 1913 in Urga (dem heutigen Ulaanbaatar) unabh\u00e4ngig von China. Lhasa war damit erstmals seit der Annexion 1793 wieder &#8222;frei von chinesischen Truppen.\u201c<\/p>\n<p>Die moderne Frage, ob Tibet &#8222;ein Teil Chinas&#8220; sei, spielte unter den Qing keine Rolle und kam erst mit der Idee eines Nationalstaats auf, betont auch Vogelsang:<\/p>\n<blockquote><p>Die Tibeter gaben ihre Antwort, indem sie sich 1912, gleich nach dem Ende der Qing, f\u00fcr unabh\u00e4ngig erkl\u00e4rten und es bis 1951 auch blieben.[2]<\/p><\/blockquote>\n<blockquote class=\"wp-embedded-content\" data-secret=\"0LdJZMpwwY\"><p><a href=\"https:\/\/www.sinoskop.de\/blog\/kultur-qing-china-hidden-century\/\">#109 \u201eChina\u2019s hidden century\u201c Ausstellung zur Qing-Dynastie<\/a><\/p><\/blockquote>\n<p><iframe loading=\"lazy\" class=\"wp-embedded-content\" sandbox=\"allow-scripts\" security=\"restricted\" style=\"position: absolute; visibility: hidden;\" title=\"&#8222;#109 \u201eChina\u2019s hidden century\u201c Ausstellung zur Qing-Dynastie&#8220; &#8212; China Blog Sinoskop\" src=\"https:\/\/www.sinoskop.de\/blog\/kultur-qing-china-hidden-century\/embed\/#?secret=0SGblzDiPu#?secret=0LdJZMpwwY\" data-secret=\"0LdJZMpwwY\" width=\"500\" height=\"282\" frameborder=\"0\" marginwidth=\"0\" marginheight=\"0\" scrolling=\"no\"><\/iframe><\/p>\n<p>Tatsache 2:<\/p>\n<h3>Friedliche Befreiung<\/h3>\n<p>Der &#8222;britische Imperialismus griff nach Tibet&#8220; und machte die Befreiung aus Sicht der Machthaber in Peking zur Notwendigkeit, lautet Tatsache Nr.2. W\u00e4hrend des sogenannten <em>Jahrhunderts der Dem\u00fctigungen<\/em> standen Tibet und ganz China auf der Speisekarte hungriger Gro\u00dfm\u00e4chte.<\/p>\n<blockquote><p>Erst der st\u00e4rkere britische Zugriff auf Tibet im 19. Jahrhundert und zu Beginn des 20. Jahrhunderts rief Widerst\u00e4nde auf chinesischer Seite hervor. In der Folgezeit kreuzten sich die Interessen Englands, Indiens, Russlands und Chinas, aber seither ist von keinem Staat die Zugeh\u00f6rigkeit Tibets zu China bestritten worden, auch wenn die Politik Chinas gegen\u00fcber Tibet in der internationalen \u00d6ffentlichkeit vielfach kritisiert wird.[3]<\/p><\/blockquote>\n<p>Neben dem Kampf gegen imperialistische Kr\u00e4fte richtete sich die KP unter Mao gegen eine &#8222;unterdr\u00fcckerische Herrscherkaste um die Dalai Lama-Clique&#8220;. Diese beiden Argumente dienen als Legitimation f\u00fcr das milit\u00e4rische Einschreiten der Volksbefreiungsarmee 1950\/1951. Die Sicherung der Grenze zu Indien war ein weiterer Grund f\u00fcr das Vorr\u00fccken der Volksbefreiungsarmee. Diesen Aspekt erw\u00e4hnt die chinesische Botschaft in ihrer Sonderausgabe allerdings nicht.<\/p>\n<blockquote><p>Im Rahmen des am 23. Mai 1951 unterzeichneten 17-Punkte-Abkommens wurde die friedliche Befreiung Tibets beschlossen.[4]<\/p><\/blockquote>\n<p>Das 17-Punkte-Abkommen beinhaltete erstmals die Anerkennung der Oberhoheit Chinas und die Reintegration ins \u201eMutterland\u201c. Dabei sollten den Tibetern Autonomie und Religionsfreiheit zugestanden werden, das politische System sollte erhalten bleiben, und der chinesische Staat sollte f\u00fcr den Unterhalt der Kl\u00f6ster aufkommen. Reformen sollten nicht auf Druck aus Peking durchgef\u00fchrt werden.<\/p>\n<blockquote><p>Diejengen, die Widerstand gegen die Chinesen geleistet hatten, wurden entweder umgebracht oder verschwanden in Lagern, wo harte Arbeit und katastrophale Lebensbedingungen f\u00fcr ihren schnellen Tod sorgten.\u201c [5]<\/p><\/blockquote>\n<p>Tatsache 3:<\/p>\n<h3>Demokratische Reformen<\/h3>\n<p>Dank der &#8222;friedlichen Befreiung&#8220; durch die chinesischen Truppen habe Tibet in den vergangenen 70 Jahren<\/p>\n<blockquote><p>einen epochalen Wandel vom Feudalismus zum Sozialismus, von der Isolation zur \u00d6ffnung und von der \u00f6konomischen R\u00fcckst\u00e4ndigkeit zu einer modernen Gesellschaft durchlaufen.<\/p><\/blockquote>\n<p>In den vergangenen Jahrzehnten sind gro\u00dfe Anstrengungen von staatlicher Seite bei der Armutsbek\u00e4mpfung, bei Bildung, Gesundheit und der wirtschaftlichen Entwicklung unternommen worden. Von 1965 bis 2024 hat die Zentralregierung laut <em>China Daily<\/em> \u00fcber $362 Milliarden in der Region investiert. Seit den 1950er Jahren wurden zehntausende &#8222;rote Experten&#8220; als Entwicklungshelfer in die Region entsandt.<\/p>\n<p>Das r\u00fcckst\u00e4ndige Tibet in die Moderne gef\u00fchrt zu haben ist eines der Hauptargumente der Zentralregierung:<\/p>\n<blockquote><p>Die bemerkenswerte Entwicklung der autonomen Region in den letzten 60 Jahren zeigt deutlich, dass nur unter der F\u00fchrung der KPCh, unter Beibehaltung des Weges des Sozialismus chinesischer Pr\u00e4gung, unter Wahrung des Systems der regionalen ethnischen Autonomie und unter Einhaltung der Leitlinien der Partei zur Verwaltung von Xizang in der neuen \u00c4ra Wohlstand und Fortschritt in der autonomen Region erreicht werden k\u00f6nnen und die Menschen aller ethnischen Gruppen in Xizang ein gl\u00fcckliches Leben f\u00fchren k\u00f6nnen.[6]<\/p><\/blockquote>\n<p>Das Bruttoinlandsprodukt (BIP) ist laut chinesischer Botschaft von 2021 &#8222;gegen\u00fcber 1959 um das 200fache gestiegen&#8220;.<\/p>\n<p>2024 lag das BIP in Tibet mit rund 75.000 Yuan (ca. \u20ac9000) unter dem nationalen pro Kopf-Durchschnitt von rund 95.000 Yuan (ca. \u20ac11.500). Damit liegt die Autonome Region Tibet (ART) im unteren Drittel und z\u00e4hlt weiterhin zu den \u00e4rmsten Regionen Chinas.[7]<\/p>\n<p>Und auch sechzig Jahre nach Gr\u00fcndung der ART sehen viele Tibeterinnen und Tibeter sich weniger als Teil &#8222;der gro\u00dfen chinesischen Familie&#8220; (<em>China Daily<\/em>), sondern weiterhin als Tibeterin oder Tibeter. Zudem scheinen viele von ihnen f\u00fcr die Segnungen der Moderne und die Modernisierung nach chinesischen Eigenschaften einen unfreiwillig hohen Preis zu zahlen.<\/p>\n<h3>Tibet: Millionen \u201e\u00fcbersch\u00fcssiger Arbeitskr\u00e4fte\u201c<\/h3>\n<p>Die Umsiedlung von Arbeitskr\u00e4ften und der Erwerb &#8222;neuer F\u00e4higkeiten&#8220; gelten f\u00fcr den chinesischen Staat als Erfolgsrezepte f\u00fcr Entwicklung und Wachstum. Eine Meldung aus dem Jahr 2021:<\/p>\n<blockquote><p>In den vergangenen f\u00fcnf Jahren wurden insgesamt 2,84 Millionen Personen, die als \u00fcbersch\u00fcssige Arbeitskr\u00e4fte in den Landwirtschafts- und Viehzuchtgebieten in Tibet lebten, in anderen Branchen eingesetzt. Dank der Ausbildungen der lokalen Regierung erwerben nun immer mehr tibetische Landwirte und Hirten neue Kenntnisse und F\u00e4higkeiten und haben dadurch mehr M\u00f6glichkeiten, ein vielf\u00e4ltiges Leben zu f\u00fchren.[8]<\/p><\/blockquote>\n<p align=\"left\">Solche Programme zur Arbeitsvermittlung dienen offiziellen Angaben zufolge voll und ganz der Entwicklung der Region und den Menschen. UN-Experten hingegen berichten von Hunderttausenden Tibetern, die seit 2015 im Rahmen verschiedener Programme ihre Heimat verlassen mussten.<\/p>\n<blockquote>\n<p align=\"left\">Sie stellten fest, dass das Arbeitsvermittlungsprogramm durch ein Netzwerk von \u201eBerufsbildungszentren\u201c unterst\u00fctzt wird, deren Schwerpunkt auf \u201ekultureller und politischer Indoktrination in einem militarisierten Umfeld\u201c liegt.<\/p>\n<p>Den Teilnehmern wird Berichten zufolge untersagt, die tibetische Minderheitensprache zu verwenden, und sie werden davon abgehalten, ihre religi\u00f6se Identit\u00e4t zum Ausdruck zu bringen, da beides von den Beh\u00f6rden als Hindernis f\u00fcr die Armutsbek\u00e4mpfung angesehen wird.[9]<\/p><\/blockquote>\n<p>Weiterer Teil dieses &#8222;epochalen Wandels&#8220; ist die bekannte Tatsache, dass F\u00fchrungspositionen in Politik und Wirtschaft mehrheitlich von Han-Chinesen bekleidet werden. Als Folge der aus Peking verordneten demokratischen Reformen sind Tibeterinnen und Tibeter zunehmend unterrepr\u00e4sentiert und deren demokratische Gestaltungsspielr\u00e4ume sind begrenzt.[10]<\/p>\n<p><strong><a href=\"https:\/\/www.sinoskop.de\/blog\/tag\/xinjiang\/\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">Siehe auch die Beitr\u00e4ge zu Xinjiang.<\/a><\/strong><\/p>\n<p>Tatsache 4:<\/p>\n<h3>Autonomie<\/h3>\n<p>Sprache und Kultur sind f\u00fcr den Gro\u00dfteil der Menschen in Tibet wesentliche Bestandteile der pers\u00f6nlichen Identit\u00e4t und der sozialen Zugeh\u00f6rigkeit. Im Botschaftsnewsletter steht zum Thema &#8222;ethnische Gebietsautonomie&#8220;:<\/p>\n<blockquote><p>Allen Ethnien, besonders den Tibetern, werden die Wahrung ihrer Sprache und ihrer Kultur rechtlich zugesichert. So arbeiten Schulen und Beh\u00f6rden bilingual auf Tibetisch und Hochchinesisch. Tibetische K\u00fcnste und traditionelle Medizin werden gef\u00f6rdert und es gibt zahlreichen Print- und TV-Medien in tibetischer Sprache. Zahlreiche tibetische Bauten und immaterielles Erbe sind gut gesch\u00fctzt und wurden von der UNESCO in das Weltkulturerbe aufgenommen.[11]<\/p><\/blockquote>\n<p>Seit der Gr\u00fcndung der ART 1965 gew\u00e4hre die Zentralregierung den Tibetern &#8222;Volkssouver\u00e4nit\u00e4t&#8220; und &#8222;viel regionalen Entscheidungsspielraum&#8220;.<\/p>\n<p>Ungl\u00fccklicherweise begann kurz nach der Gr\u00fcndung der ART in der gesamten Volksrepublik die von Mao Zedong angetriebene Kulturrevolution. Tibet wurde von den zerst\u00f6rerischen Ausw\u00fcchsen der Kulturrevolution schwer getroffen.<\/p>\n<blockquote><p>Die folgenden Jahre sahen die Ausradierung einer ganzen Kultur. Fast nahezu alle 6000 Kl\u00f6ster und Tempel wurden gepl\u00fcndert und zerst\u00f6rt\u2026 Die kostbarsten Goldobjekte wurden nach Peking geschickt, wo sie eingeschmolzen wurden.[12]<\/p><\/blockquote>\n<p>Die traumatischen Ereignisse der Kulturrevolution wirken bis heute, ohne von Staat oder Gesellschaft aufgearbeitet worden zu sein.<\/p>\n<h4>Menschenrechtsorganisationen und die Vereinten Nationen berichten von Repressionen in Tibet<\/h4>\n<p>Im j\u00fcngsten Jahresbericht der Menschenrechtsorganisation Amnesty steht zur Wahrung der Kultur in Tibet:<\/p>\n<blockquote><p>Der tibetische M\u00f6nch Rinchen Tsultrim wurde am 1.\u00a0Februar 2024 nach Verb\u00fc\u00dfen einer vierj\u00e4hrigen Haftstrafe freigelassen. Er war im Zusammenhang mit seinen Beitr\u00e4gen in den Sozialen Medien wegen &#8222;Anstiftung zur Abspaltung&#8220; inhaftiert worden. Im Juli brachten 13\u00a0UN-Sachverst\u00e4ndige in einem Schreiben an die chinesische Regierung ihre Besorgnis \u00fcber Berichte zum Ausdruck, wonach Hunderte tibetische Zivilpersonen und M\u00f6nche w\u00e4hrend der Proteste gegen den Bau eines Wasserkraftwerks am Fluss Drichu (Jangtsekiang) in der Provinz Sichuan geschlagen und willk\u00fcrlich in Gewahrsam genommen wurden. Dem Schreiben zufolge k\u00f6nnte das Kraftwerk, das von einem Staatsbetrieb gebaut wird, zur Vertreibung und Umsiedlung von Anwohner*innen, zur Zerst\u00f6rung wichtiger kultureller und religi\u00f6ser St\u00e4tten und zu Umweltsch\u00e4den f\u00fchren.<\/p>\n<p>Die Schlie\u00dfung von Schulen, in denen Tibetisch und andere Sprachen als Hochchinesisch die Unterrichtssprachen waren, wurde im Rahmen der Kampagne der Beh\u00f6rden zur Verdr\u00e4ngung der tibetischen Kultur und Sprachen fortgesetzt. Im Juli 2024 schlossen die Beh\u00f6rden die Jigme-Gyaltsen-Berufsschule, eine Privatschule in der Provinz Gansu, die Kurse in tibetischen Sprachen anbot und haupts\u00e4chlich von tibetischen Jungen besucht wurde. Nach wie vor bestand Besorgnis wegen des Systems der Zwangsinternate f\u00fcr tibetische Kinder.<\/p>\n<p>Im Oktober 2024 wurde Tashi Wangchuk, der sich f\u00fcr die verst\u00e4rkte Lehre der tibetischen Sprachen in Schulen einsetzt, Berichten zufolge 15 Tage lang inhaftiert, weil er die &#8222;gesellschaftliche Ordnung gest\u00f6rt&#8220; haben soll. Er hatte zuvor wegen &#8222;Anstiftung zum Separatismus&#8220; eine f\u00fcnfj\u00e4hrige Haftstrafe verb\u00fc\u00dft.[13]<\/p><\/blockquote>\n<p>Die Regierungspolitik gegen\u00fcber den in autonomen Gebieten lebenden ethnischen Minderheiten fasst der Amnesty Bericht wie folgt zusammen:<\/p>\n<blockquote><p>Die Regierung verfolgte in den autonomen Gebieten ethnischer Minderheiten weiterhin eine repressive Politik, insbesondere in dem Uigurischen Autonomen Gebiet Xinjiang und in Tibet. So wurden den Menschen dort u. a. die Rechte auf kulturelle Ausdrucksformen sowie auf Religions- und Glaubensfreiheit verwehrt. Die Unterdr\u00fcckung von Gemeinschaften und Minderheiten wurde mit dem Argument der Terrorismusbek\u00e4mpfung und dem Schutz der nationalen Sicherheit gerechtfertigt.[14]<\/p><\/blockquote>\n<p>Anfang 2023 schlugen die Vereinten Nationen Alarm. Bis zu einer Million tibetischer Kinder sollen von den Eltern getrennt in staatlichen Internaten leben. Neben der chinesischen Sprache werden dort auch die gew\u00fcnschten Werte vermittelt. Kritiker nennen die Einrichtungen Zwangsinternate und werfen der Regierung vor, diese als Mittel zur Assimilation zu gebrauchen.<\/p>\n<blockquote><p>Wir sind alarmiert \u00fcber das, was offenbar eine Politik der erzwungenen Assimilation der tibetischen Identit\u00e4t in die dominante han-chinesische Mehrheit ist, die durch eine Reihe von repressiven Ma\u00dfnahmen gegen tibetische Bildungs-, Religions- und Spracheinrichtungen umgesetzt wird.[15]<\/p><\/blockquote>\n<h4 id=\"3\">Frau Mao: Kritik an Chinas Tibet-Politik nur, um Chinas Image zu beschmutzen<\/h4>\n<p>Die Sprecherin des chinesischen Au\u00dfenministeriums verurteilte die Vorw\u00fcrfe und lieferte die &#8222;objektive und rationale&#8220; Sicht der Dinge:<\/p>\n<blockquote><p>Dies ist sicherlich nicht wahr und offensichtlich nur eine weitere Behauptung, die die \u00d6ffentlichkeit \u00fcber China in die Irre f\u00fchren und das Image Chinas beschmutzen soll. [&#8230;] Wie die Schulen in anderen chinesischen Provinzen und Regionen legen auch die Internate in der Autonomen Region Tibet gro\u00dfen Wert auf die Beteiligung der Familien der Sch\u00fcler. [&#8230;] Kurse in traditioneller Kultur, wie tibetische Sprache und Literatur und Volkstanz, werden in gro\u00dfem Umfang angeboten, es wird traditionelles, auf dem tibetischen Plateau einzigartiges Essen angeboten, und die Sch\u00fcler d\u00fcrfen an diesen Schulen traditionelle Kleidung tragen.<\/p><\/blockquote>\n<blockquote><p>Bei der Berichterstattung \u00fcber die Internate in China ist es wichtig, sich an die Fakten zu halten und objektiv und rational zu sein, anstatt H\u00f6rensagen zu zitieren oder gar Geschichten zu erfinden und falsche Anschuldigungen zu verbreiten.[16]<\/p><\/blockquote>\n<p>Die Reaktion der chinesischen Regierung folgt einem bekannten Muster. Abweichungen von der offiziellen Erz\u00e4hlung und den damit verbundenen vermeintlichen \u201eFakten\u201c werden als Unwahrheiten abgetan. Hinter Kritik stehe die Absicht, das \u201eImage Chinas zu beschmutzen\u201c.<\/p>\n<p>Zu den j\u00fcngsten Ma\u00dfnahmen zur Sinisierung Tibets z\u00e4hlt der <em>Financial Times<\/em> zufolge die Ank\u00fcndigung, die tibetische Sprache bei Hochschulaufnahmepr\u00fcfungen in der ART abzuschaffen und durch Chinesisch zu ersetzen. Begr\u00fcndet wird der Schritt mit der Notwendigkeit von Reformen, mit &#8222;Chancengleichheit&#8220; und mit &#8222;besseren Karrierechancen&#8220; f\u00fcr Tibeterinnen und Tibeter. Kritiker werfen der Regierung vor, die Verwendung der tibetischen Sprache \u201ein den Bereichen Bildung, Wirtschaft, Reisen und B\u00fcroarbeit\u201c damit \u201evollst\u00e4ndig auszumerzen\u201c.[17]<\/p>\n<p>Auch die Nichtregierungsorganisation Human Rights Watch (HRW) berichtet immer wieder von zahlreichen Missst\u00e4nden. Dazu z\u00e4hlen unter anderem Zwangsumsiedlungen, teilweise von ganzen D\u00f6rfern, die \u00dcberwachung der Menschen vor Ort, des Internets und der Telefone. Als Grund f\u00fcr eine Verhaftung soll es ausreichen, per Mobiltelefon einen Kontakt zum Ausland aufgenommen zu haben. Zahlreiche tibetischsprachige Webseiten sollen nicht mehr erreichbar sein, auf Mobiltelefonen sei die Installation staatlicher Apps Pflicht. HRW im Mai 2025:<\/p>\n<blockquote><p>Insgesamt scheinen diese repressiven Ma\u00dfnahmen darauf abzuzielen, die einzigartige Kultur, Sprache und Identit\u00e4t der Tibeter auszuh\u00f6hlen und auszul\u00f6schen.<\/p>\n<p>Und jeder, der dies in Tibet in Frage stellt, riskiert, zu verschwinden, inhaftiert und\/oder gefoltert zu werden.<\/p>\n<p>Die \u00dcbergriffe der chinesischen Regierung enden auch nicht an den Grenzen. Sie hat Tibeter in Nepal zum Schweigen gebracht und diejenigen ins Visier genommen, die in westlichen L\u00e4ndern leben.[18]<\/p><\/blockquote>\n<h3>Tibet in China<\/h3>\n<p>W\u00e4hrend die einen gebetsm\u00fchlenartig das hohe Ma\u00df an Autonomie und die staatlich versicherte Wahrung der tibetischen Kultur betonen, berichten andere seit Jahrzehnten von genau entgegengesetzten Entwicklungen.<\/p>\n<p>In den Beziehungen zwischen dem chinesischem Staat und der tibetischen Gesellschaft sind Schlagw\u00f6rter wie \u201efriedliche Befreiung\u201c, \u201edemokratische Reformen\u201c, \u201eAutonomie\u201c oder die \u201erechtlich zugesicherte Wahrung von Sprache und Kultur\u201c eine Frage der Perspektive. Aus Sicht des Zentralstaats z\u00e4hlen neben der territorialen und kulturellen Einheit die wirtschaftliche Entwicklung und nationale Sicherheit zu den obersten Priorit\u00e4ten. Die Menschen haben sich diesen nationalen Zielen unterzuordnen. F\u00fcr die Tibeter, als ethnische Minderheit innerhalb der Volksrepublik, bedeuten die Ziele der chinesischen Mehrheitsgesellschaft, neben den Segnungen der Moderne, einen hohen Assimilationsdruck. Dieser geht meist mit dem Verlust der eigenen Traditionen, Kultur und des Lebensraums einher.<\/p>\n<p>Aus historischer Perspektive \u00e4hnelt die heutige Lage der Tibeter in gewisser Weise jener der Han-Chinesen unter der Herrschaft der Yuan oder Qing. Im ringen um Macht und Einfluss streben die Herrschenden nach der Festigung und Ausweitung ihres Einflusses. Die Beherrschten hingegen fordern Selbstbestimmung und lehnen die Fremdherrschaft ab.<\/p>\n<p>Den Han gelang es in beiden F\u00e4llen, sich von der Herrschaft der <em>Barbarenv\u00f6lker<\/em> zu befreien. Auch Tibeter sehnen sich nach Selbstbestimmung. Diese Sehnsucht geht einher mit Rufen, die von mehr regionaler Autonomie bis hin zur Unabh\u00e4ngigkeit von China reichen.<\/p>\n<h3>Quellen:<\/h3>\n<p>Zitate: Chinesische Botschaft, Sonderausgabe Newsletter zu Tibet, http:\/\/de.china-embassy.gov.cn\/det\/zt\/sjwj\/202103\/P020211027146571250607.pdf.<br \/>\nF\u00fclling, Oliver, Tibet Stefan Loose Travel Handbuch, 2018, S. 42.<br \/>\n[1] Kollmar-Paulenz, Kar\u00e9nina: Kleine Geschichte Tibets, C. H. Beck, 2014, S.100.<br \/>\n[2] Vogelsang, Kai: Geschichte Chinas, Reclam, 2013.<br \/>\n[3] Kleine Geschichte Tibets, S.224.<br \/>\n[4] Sonderausgabe Newsletter zu Tibet, S.6.<br \/>\n[5] Schmidt-Glintzer, Helwig, Kleine Geschichte Chinas, C.H. Beck, 2008, S. 167.<br \/>\n[6] 60-j\u00e4hriges Jubil\u00e4um l\u00e4utet ein neues Kapitel ein, http:\/\/german.china.org.cn\/txt\/2025-08\/22\/content_118038433.htm.<br \/>\n[7] https:\/\/www.statista.com\/statistics\/1093666\/china-per-capita-gross-domestic-product-gdp-by-province\/, Per capita gross domestic product (GDP) in China in 2024, by province or region.<br \/>\n[8] Neue F\u00e4higkeiten erm\u00f6glichen tibetischen Landwirten und Hirten neues Leben, https:\/\/german.cri.cn\/china\/china_heute\/3255\/20211202\/719022.html.<br \/>\n[9] China: &#8218;Vocational training&#8216; programmes for Tibetans carry risk of forced labour, https:\/\/news.un.org\/en\/story\/2023\/04\/1136102.<br \/>\n[10] Han Chinese now hold most government posts in Tibet as Beijing extends control, https:\/\/www.rfa.org\/english\/news\/tibet\/posts-12022021174011.html.<br \/>\n[11] Sonderausgabe Newsletter zu Tibet, S.6.<br \/>\n[12] Kleine Geschichte Tibets, S.168.<br \/>\n[13],[14] Amnesty, https:\/\/www.amnesty.org\/en\/location\/asia-and-the-pacific\/east-asia\/china\/report-china\/<a href=\"https:\/\/www.amnesty.org\/en\/location\/asia-and-the-pacific\/east-asia\/china\/report-china\/\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">https:\/\/www.amnesty.org\/en\/location\/asia-and-the-pacific\/east-asia\/china\/report-china\/<\/a>.<br \/>\n[15] China: Tibetan children forced to assimilate, independent rights experts fear, https:\/\/news.un.org\/en\/story\/2023\/02\/1133212.<br \/>\n[16] Webseite der chinesischen Botschaft.<br \/>\n[17] China to restrict Tibetan language in region\u2019s college entrance exam, https:\/\/www.ft.com\/content\/bb23a082-c165-4a24-9426-69d6fdc0ade2<br \/>\n[18] HRW, https:\/\/www.hrw.org\/news\/2025\/04\/13\/china-police-arrest-tibetans-for-internet-phone-use, https:\/\/www.hrw.org\/the-day-in-human-rights\/2025\/03\/10.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<div class=\"mh-excerpt\"><p>Dank dieser Befreiung hat Tibet in den 70 Jahren danach einen epochalen Wandel vom Feudalismus zum Sozialismus, von der Isolation zur \u00d6ffnung und von der \u00f6konomischen R\u00fcckst\u00e4ndigkeit zu einer modernen <a class=\"mh-excerpt-more\" href=\"https:\/\/www.sinoskop.de\/blog\/tibet-in-china\/\" title=\"Tibet in China (#145)\">[&#8230;]<\/a><\/p>\n<\/div>","protected":false},"author":1,"featured_media":8154,"comment_status":"open","ping_status":"open","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"footnotes":""},"categories":[1,107],"tags":[56,246],"class_list":["post-8152","post","type-post","status-publish","format-standard","has-post-thumbnail","hentry","category-allgemein","category-china-dream","tag-sinisierung","tag-tibet"],"yoast_head":"<!-- This site is optimized with the Yoast SEO plugin v27.5 - https:\/\/yoast.com\/product\/yoast-seo-wordpress\/ -->\n<title>Tibet in China- China im 21. 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